Genealogie

Eines meiner Hobbies ist die Ahnenforschung oder Genealogie. Neben meinen direkten Vorfahren versuche ich dabei auch etwas über die weitere Verwandschaft und das Lebensumfeld dieser Familien zu erfahren. Genauere Informationen über meine Ergebnisse habe ich auf meiner genealogischen Homepage veröffentlicht. Daneben betreue ich auch die Homepage des Familienverbandes der Röger.

Hauptsächlich beschäftige ich mich mit den Familien Räger, Friemann, Wassersleben und Freytag, den Familien meiner Großeltern:

Familie Räger In der Mitte des 18. Jahrhunderts siedelte sich Liborius Röger in Grünenplan im Hils an und gründete dort eine Nagelschmiede. Sein Herkunftsort war vermutlich Benneckenstein im Harz. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts schreibt sich die Familie mit ä (Räger). Da ich hier viele Daten aus den Forschungen meines Urgroßvaters sowie eines Großonkels übernehmen konnte, ist die Familiengeschichte bis zu Liborius Röger hinauf weitgehend erforscht.
Familie Wassersleben In der Familie meiner Großmutter väterlicherseits reichen die mir bekannten Vorfahren bis ca. 1790 in Wittenberg zurück. Dabei konnte ich die direkten Vorfahren dem Ahnenpaß meiner Großmutter Else Wassersleben entnehmen. Beim Versuch die Daten anhand der Kirchenbuchduplikate der Stadt Wittenberg , die bei den Mormonen als Film eingesehen werden können, zu verifizieren mußte ich feststellen, das meine 1. Eindruck getäuscht hatte. Anstelle einer Familie Wassersleben, die mehr oder weniger isoliert auftrat, konnte ich bisher 3 oder noch mehr separate Familienzweige in Wittenberg und der näheren Umgebung feststellen. Bisher ist es mir nicht gelungen, diese einzelnen Zweige plausibel zu verknüpfen. Die hierzu erforderlichen Unterlagen, die Kirchenbücher aus der Zeit vor 1800, sind zwar in Wittenberg noch bis ca. 1530 zurück vorhanden, jedoch ist eine Einsichtnahme dort leider nicht möglich. Die mögliche Vergabe der Arbeiten übersteigt jedoch leider meine momentanen finanziellen Möglichkeiten.
Familie Friemann Die Familie Friemann läßt sich bereits im Mittelalter in Langendreer bei Bochum als freie Bauern nachweisen. Mitglieder der Familie waren Freischöffen und Freigrafen der Vemegerichte in der krummen Grafschaft. Seit Ende des 17. Jahrhunderts läßt sich die Famile lückenlos verfolgen. Auch in diesem Fall konnte ich z.T. auf Arbeiten meines Großvaters zurückgreifen. Leider scheint jedoch der Großteil seiner Unterlagen verloren gegangen zu sein.
Familie Freytag Die Familie meiner Großmutter mütterlicherseits läßt sich bis ins 17.Jahrhundert in Driburg (Westfalen) nachweisen. Eine Stelle, an der es bisher hakte, konnte ich nach Einsicht in die im Archiv in Paderborn liegenden Kirchenbücher von Driburg aufklären. Die Familie läßt sich so bis zu ihrem Stammvater, der sich 1741 in Driburg ansiedelte nachweisen. Da von seinem Herkunftsort Buke keine Kirchenbücher aus dieser Zeit existieren, dürfte eine weitere Forschung schwierig werden. Eine Verknüpfung zu einem Johannes Freytag, der sich ca 50 Jahre früher schon, aus Langeland kommend, in Driburg ansiedelte, konnte bisher nicht hergestellt werden. Da in den Driburger Bürgerbüchern für beide Personen die Herkunft von außerhalb Driburgs dokumentiert ist, scheint es sich nicht um Vater und Sohn zu handeln.

Nach der Sammlung der von Verwandten, z.T. während des 3.Reiches, zusammengetragenen Daten und der Erfassung dieser Daten im Computer habe ich begonnen, diese Daten zu verifizieren und zu erweitern. Zu diesen übernommenen Daten gehörten in erster Linie die Ahnenpässe meiner beiden Großmütter (die der Großväter sind leider verschollen) sowie Umfangreiche Forschungen meines Urgroßvaters Hermann Räger, die von meinem Großonkel Wolfgang Räger fortgeführt wurden. Von den Unterlagen meines Großvaters Heinrich Friemann sind leider neben dem Ahnenpaß meiner Großmutter nur einige Notizen und Briefe erhalten.

Neben der Erfassung und elektronischen Archivierung der vorhanden Unterlagen habe ich auch versucht, die erhaltenen Daten mit Hilfe der Datenbank der Mormonen (http://www.familysearch.org) zu verifizieren. Dies ist mir mit Ausnahme der Familie Räger auch recht gut gelungen.

Von meinem Urgroßvater Carl Wassersleben sowie einem Großonkel Wilhelm Räger sind mehrere Ordner mit Unterlagen erhalten geblieben, die ich in den letzten Monaten geordnet und archiviert habe. Durch Zufall fielen mir dann auch verloren geglaubte Originalunterlagen meines Urgroßvaters Hermann Räger in die Hand, die ebenfalls noch ausgewertet, geordnet und Archiviert werden müssen. Ebenso harrt noch eine Fotosammlung meines Onkels Karl Räger, die dieser aus alten Familienfotos zusammengestellt hat, der elektronischen Aufarbeitung mit dem Ziel, sie als Heft drucken zu können.

Nach einem kurzen Besuch im Paderborner Archiv, bei dem ich Einsicht in die Kirchenbücher von Driburg nehmen konnte, habe ich momentan eine Reihe von Filmen der Wittenberger Kirchenbuch-Duplikate bei den Mormonen zur Einsicht liegen. Ich hoffe, anhand der dort gefundenen, z.T. recht ausführlichen, Daten die Familienverhältnisse der Familie Wassersleben in Wittenberg sowie der dort mit ihnen verschwägerten Familien klären zu können.